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Eingriffe an der Haut: Besenreiser.
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Haut


Praxis für Plastische Chirurgie
Dr. med. Robert Festge
Facharzt für Plastische
und Ästhetische Chirurgie
Facharzt für Chirurgie
Rothenbaumchaussee 5
20148 Hamburg
Tel 040 . 410 74 55
Fax 040 . 410 78 41
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Teleangiektasien, im Volksmund „Besenreiser“ genannt, gehören vor allem unter Frauen zu den meist gehassten Schönheitsfehlern. Die erweiterten Äderchen schimmern meist auf den Innenseiten der Unterschenkel, in den Kniekehlen und an der Rückseite der Oberschenkel durch die Haut und erinnern in ihrer Form an Reisigbesen. Als Ursache wird eine angeborene Bindegewebsschwäche vermutet, die der Erweiterung der winzigen Blutgefäße Vorschub leistet. Wie viele andere Schönheitsprobleme treten auch Besenreiser vor allem bei Frauen über 40 Jahren auf. Eine Vorbeugung ist nicht möglich. Besenreiser verschwinden auch nicht wieder von selbst. Je früher sie behandelt werden, desto besser sind meist die Ergebnisse. Vor der Behandlung muss sichergestellt werden, dass nicht gleichzeitig Krampfadern vorhanden sind, die ansonsten zuerst therapiert werden müssten.

Besenreiser werden mit Hilfe eines Verödungsmittels, das von außen mit feinen Nadeln in die Äderchen gespritzt wird, verschlossen. Das Medikament reizt die Innenwände des Blutgefäßes und ruft so eine örtliche Entzündung hervor. Das Gefäß verklebt und es kann kein Blut mehr hindurchfließen. Während einer Behandlung können mehrere Äderchen verödet werden.

Nach dem Eingriff
Nach dem Einspritzen des Verödungsmittels verschwinden die Besenreiser nach und nach. Dieser Vorgang wird durch das Tragen eines Druckverbandes für zwei Tage nach dem Eingriff unterstützt. Im Anschluss sollten die behandelten Hautbereiche mindestens sechs Wochen vor direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden. Auch Saunabesuche und heiße Bäder können den Behandlungserfolg gefährden, da Wärme die Gefäße wieder erweitert. Komplikationen treten beim Veröden von Besenreisern kaum auf. Gelangt das Verödungsmittel einmal in das Gewebe neben dem Äderchen, stirbt dieses Gewebe ab und ein brauner Fleck bleibt zurück, der aber in den folgenden Monaten wieder verschwindet.

Klinikaufenthalt und Narkose
Besenreiser-Verödungen werden ambulant in der Praxis durchgeführt. Eine Betäubung ist dabei nicht notwendig. Je nachdem, wie viele Besenreiser zu behandeln sind, dauert eine Sitzung etwa 15 bis 20 Minuten.