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Größere Fettansammlungen an den Oberschenkeln können bei jungen Frauen oft allein durch eine Fettabsaugung (Liposuction) entfernt werden, jenseits des 40. Lebensjahres lassen sich schlanke Beine so nicht mehr erreichen. Auch mit natürlichen Verfahren wie Jogging oder Radfahren werden zwar die Konturen verbessert und der Umfang reduziert, aber oft ist die Haut dann erschlafft, so dass sie wortwörtlich Wellen schlägt. Bei einer Oberschenkelstraffung wird deshalb nicht nur Fett entfernt, sondern vor allem die unelastisch gewordene Haut gestrafft. Sinnvoll ist eine Oberschenkelstraffung erst dann, wenn das Normalgewicht durch eine Abmagerungskur vor der Operation erreicht ist. Dadurch wird die Haut an den Oberschenkelinnenseiten noch lockerer und kann während des Eingriffs entfernt werden. Nach der Operation sollte eine weitere deutliche Gewichtsreduktion vermieden werden. Pro Bein werden zwei Schnitte angelegt. Der eine verläuft vom Beckenknochen durch die Leiste bis zur Gesäßfalte, der zweite leicht gebogen etwas darunter. Die dazwischen liegende Haut wird bei der Operation entfernt, überflüssiges Gewebe ausgedünnt und der untere Hautlappen nach oben gezogen und vernäht. Bei großen Hautüberschüssen an den Oberschenkelinnenseiten wird ein weiterer, senkrechter Schnitt nötig, der dann auch sichtbare Narben hinterlässt. Nach dem Eingriff Klinikaufenthalt und Narkose |